TESTSITE13:23 09.10.2006
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Burnout - Krise als Wachstumschance

Burnout kann in jedem Beruf und in jeder Lebenslage auftreten und ist längst kein sporadisches Phänomen mehr, sondern hat sich zu einem gesundheitlichen Flächenbrand entwickelt. Doch sowohl die Vielfalt der krankmachenden Faktoren als auch die vielfältigen Symptome machen es oft schwierig, den drohenden Burnout rechtzeitig zu erkennen.Arbeiten Sie nach dem Prinzip „Schneller, Höher, Weiter“ bis nichts mehr geht? Fühlen Sie sich ausge-powert, seelisch verausgabt, am Rande des Zusammenbruchs Ihres Leistungsvermögens? Spüren Sie Ihre Grenzen oder haben Sie diese schon überschritten?

Gerade Menschen, die sich mit viel Einsatz, Initiative, Engagement, ja Über- Engagement in ihre Arbeit einbringen, sind besonders gefährdet, in den Strudel aus ständiger Überforderung und emotionalem Stress zu geraten, der sie reizbar, chronisch müde, zutiefst erschöpft, resigniert und mutlos macht. Konzentrationsstörungen, Versagensängste und allgemeine Verunsicherung gehen häufig damit Hand in Hand.Vielen Burnout-Betroffenen macht im übrigen Leben auch eine zunehmende Sinnleere zu schaffen. Bei fehlendem Sinnbezug drohen aber noch rascher Erschöpfung, Entfremdung und Erholungsunfähigkeit - und im Gefolge davon psychische und psychosomatische Störungen, bei denen sich seelische Probleme in körperlichen Krankheitszeichen wie z. B. chronischen Kopfschmerzen, Magenproblemen, Schlafstörungen und Herzbeschwerden, niederschlagen.

 

Der Burnout-Selbsttest: wie gefährdet sind Sie?

Lesen Sie sich die Aussagen durch. Spüren Sie nach, wie Sie sich in den letzten Wochen und Monaten gefühlt haben, und summieren Sie die Punkte.

 

Aussage trifft zu:

fast nie = 1 Punkt

manchmal = 2 Punkte

meistens = 3 Punkte

  • 1. Ich bin mit meinem Leben unzufrieden.
  • 2. Abends trinke ich gerne einen Drink zur Entspannung.
  • 3. Ich fühle mich einfach müde.
  • 4. Es lastet viel Druck und Verantwortung auf mir.
  • 5. Ich kann mich nicht mehr richtig freuen.
  • 6. Mich mit Freunden zu treffen, ist mir zu anstrengend.
  • 7. Ich bin oft gereizt und verärgert.
  • 8. Ich nehme mir selten Zeit für ein entspanntes Mittagessen.
  • 9. Ich soll tausend Dinge gleichzeitig erledigen.
  • 10. Ich bin körperlich erschöpft.
  • 11. Ich fühle mich wertlos.
  • 12. Ich trinke viel Kaffee oder konsumiere andere „„Genussgifte“ z. B Nikotin od. Aufputschmittel.
  • 13. Meine Arbeit macht mir keine Freude mehr
  • 14. Ich weiß, ich muss etwas verändern, aber es ist jetzt nicht möglich.
  • 15. Ich bin über andere verärgert oder fühle mich enttäuscht.
  • 16. Es kommt mir alles so sinnlos vor.
  • 17. Ich schlafe schlecht.
  • 18. Ich bin innerlich zu unruhig, um ein Buch zu lesen oder einfach Musik zu hören.
  • 19. Ich mache mir viele Sorgen.
  • 20. Ich fühle mich einsam.
  • 21. Ich habe Angst etwas vergessen oder übersehen zu haben.
  • 22. Meine Gesundheit macht mir Probleme.
  • 23. Es wird zu wenig geschätzt, was ich alles leiste.
  • 24. Ich kann mich auf meine KollegInnen / PartnerInnen nicht verlassen.
  • 25. Obwohl ich mich bemühe, erreiche ich oft nicht das, was ich mir vorstelle.
  • 26. Es ist mir alles zu viel.

Quelle: Sabine Fabach „Burn-out: Wenn Frauen über ihre Grenzen gehen“, Orell Fuessli Verlag 2007, 24,00 EUR, ISBN-13: 978-3280052211

 

Test-Auswertung:

Bis 29 Punkten: Sie sind nicht gefährdet. Sorgen Sie auch weiterhin für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeitsstress und Erholung.

Bis 52 Punkten: Grenzwertig! Bei Ihnen ist das Gleichgewicht zwischen Stress und Erholung nicht mehr optimal. Sie stehen unter Leistungsdruck und sind sehr engagiert. Nehmen Sie sich bewusst Zeit, kurz- und langfristige Veränderungen zu planen, die mehr Zufriedenheit und Lebensbalance ermöglichen.

Ab 53 Punkten: Alarmstufe: ROT! Veränderungen in Ihrem Lebens- und Arbeitsalltag sind dringend erforderlich. Suchen Sie sich professionelle Hilfe und entwickeln Sie neue Strategien und Ziele. Beginnen Sie jetzt!

Burnout

  • ein körperlich wie psychisch heftiges Warnsignal,das unnachgiebig nach Veränderung ruft!

  • eine Aufforderung das eigene Leben in die Hand zu nehmen

  • eine Einladung von Selbstkritik zu Selbstliebe voranzuschreiten.

„Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Max Frisch

 

Jeder Mensch lebt nach individuellen inneren Strukturen und diese ganz persönlichen Muster beeinflussen permanent unser Denken, Fühlen und Handeln. Es geht nicht darum, überholte Glaubensätze oder Verhaltensmuster durch andere zu ersetzen, sondern darum, Lebensmuster zu erkennen und sie für den persönlichen Erfolg einzusetzen - im Alltag, Beruf und in der Partnerschaft. Innere Strukturen, mit Hilfe einer erfahrenen Therapeutin zu identifizieren, ermöglicht ein dauerhaft fundiertes Selbstmanagement.

Ein Kombination aus Gespächstherapie, CranioSacraler Entspannung und SomatoEmotionale (SE) Prozessarbeit ( eine Form körperorientierter Psychotherapie), hat sich bei der Bewältigung von Krisen und zur Burnout-Prävention bestens bewährt.

Durch sanfte Körperarbeit und therapeutischen Dialog wirkt diese ganzheitliche Therapieform auf allen Ebenen.

Die Therapeutin unterstützt den individuellen Prozess, indem sie eine craniosacrale Tiefenentspannung einleitet und parallel dazu einen ressourcenorientierten Gespräch führt. Auf diese Weise können sich zurückgehaltene Gefühle, eingeschlossene Energien und negative Gedanken- und Verhaltensmuster, die in Form von Verspannungen im ganzen Körper und im Nervensystem festsitzen, lösen und transformieren. Raum für etwas ganz Neues entsteht. Mit einer neu empfundenen Freiheit und Entspannung kommen Leichtigkeit und Lebensfreude zurück.Unterstützung und Verständnis helfen Betroffenen, ihr individuelles Präventionsprogramm gegen den Burnout aufzubauen. So können sie, aus ihrem persönlichen Teufelskreis herausfinden und mit einer neuen Denkweise zu neuen Strategien zur Bewältigung ihrer Aufgaben kommen.

 

Shanti J. Hoff, SE Therapeutin

Dozentin für CranioSacrale Körperarbeit, Dipl.Soz.Päd., Heilpraktikerin (Psychotherapie)

0511 – 27 77 830 www.inbalance-institut.de

 



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Von: © Thomas K. | photocase.com

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